Unsere geplante Route führt uns hinaus in die Welt – einmal rund um die Erde. Von Europa aus zieht es uns gen Osten, durch Asien, weiter über Ozeane, bis nach Südamerika und Afrika. Ein Traum, der so groß ist wie zerbrechlich. Denn ich weiß: Diese Welt ist nicht nur wunderschön, sie ist auch verletzlich. Politische und humanitäre Krisen in Ländern wie Israel, Iran, Indien oder Pakistan machen sichere Landwege derzeit unmöglich.
Und doch: Wir gehen mit offenen Augen – und offenem Herzen. Unser Weg wird sich verändern, er wird sich fügen in das, was möglich ist. Wir werden lernen, uns anzupassen: an Grenzen, an Umstände, an Krisen und an die kleinen Wunder, die unterwegs warten. Unsere Route steht nicht fest. Fest steht nur unsere Haltung: achtsam, flexibel und friedlich unterwegs zu sein – soweit, wie die Welt uns trägt.
Vielleicht führt uns irgendwann ein Frachtschiff über den Ozean, von Asien nach Südamerika oder in eine ganz andere Richtung. Die Zeit wird uns zeigen, welche Etappen sich öffnen und welche verschlossen bleiben.
Die Vorbereitungen laufen bereits, und der Sommer des kommenden Jahres wird der Anfang sein. Dann beginnt unser Aufbruch – hinaus in eine Welt, die uns lockt, fordert und trägt.

